zu-FALL?
Ich habe an die Arbeiten die ich bisher gemacht
habe gedacht und musste feststellen, dass fast alle durchgängig mit dem Thema
Zufall zu tun hatten.
Ausgangspunkt meiner Arbeit war die Zurücknahme
des ICH-Anteils.
Also der Schwerpunkt liegt bei der Offenheit
des endgültigen Erscheinungsbild.
Ich setze den Zufall bewusst ein, deshalb kann
nicht von einer Willkür oder Zufälligkeit gesprochen werden.
Ich habe bei meiner Arbeit den Zufall so
eingesetzt, dass ich zwar eine ungefähre Vorstellung
von meinem Werk hatte, das Ergebnis
jedoch nicht ganz vorhersehbar war.
Das heißt Der Zufall wurde im Ergebnis, im
endgültigen Werk herausgefordert, er liegt nicht dem Prozess zugrunde.
Da der Vorgang des Tuns geplant war, aber das tatsächliche
Werk nicht planbar war habe ich durch meine Vorgehensweise den subjektiven ästhetischen Teil von mir zurückdrängen können.
Subjektivistisch an der Arbeit ist
jener Bereich der groben Positionierung
der kleinen Objektakteure. Die Aufgabe
des Zufalls war die Verteilung und Ausrichtung durch das Fallen.
Experimentiert habe ich lediglich mit dem
festmachen der Akteure. Diese Tätigkeit ist noch nicht vollendet.

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