Donnerstag, 28. Juni 2012

Zufall N°1




zu-FALL?


Ich habe an die Arbeiten die ich bisher gemacht habe gedacht und musste feststellen, dass fast alle durchgängig mit dem Thema Zufall zu tun hatten.

Ausgangspunkt meiner Arbeit war die Zurücknahme des ICH-Anteils.
Also der Schwerpunkt liegt bei der Offenheit des endgültigen Erscheinungsbild.

Ich setze den Zufall bewusst ein, deshalb kann nicht von einer Willkür oder Zufälligkeit gesprochen werden.

Ich habe bei meiner Arbeit den Zufall so eingesetzt, dass ich zwar eine ungefähre Vorstellung von meinem Werk hatte, das Ergebnis jedoch nicht ganz vorhersehbar war.
Das heißt Der Zufall wurde im Ergebnis, im endgültigen Werk herausgefordert, er liegt nicht dem Prozess zugrunde.

Da der Vorgang des Tuns geplant war, aber das tatsächliche Werk nicht planbar war habe ich durch meine Vorgehensweise den subjektiven ästhetischen Teil von mir zurückdrängen können.

Subjektivistisch an der Arbeit ist jener Bereich der groben Positionierung der kleinen Objektakteure. Die Aufgabe des Zufalls war die Verteilung und Ausrichtung durch das Fallen.  

Experimentiert habe ich lediglich mit dem festmachen der Akteure. Diese Tätigkeit ist noch nicht vollendet.


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