Der Hocker ist das Ergebnis mit der Auseinandersetzung mit dem Thema Luxus
Durch Marketingsstrategien der Luxus-Gruppen verändert sich deren bisheriger Fokus. Es ist nicht mehr wichtig was ein Produkt ausmacht, sondern was es repräsentiert. Die stetige Imagepflege führt nicht nur zur Verbreitung, sondern auch zu einem Hype der Produkte. Die Konsumenten identifizieren sich mit der Marke, tragen sie als ein must-have Objekt. Das bewirkt, dass sich das Produkt selbst zu verkaufen beginnt.
Der Profit steht im Vordergrund, nicht mehr das Produkt. Um der Nachfrage gerecht zu werden, wurden Produkte in Serie hergestellt. Diese Massenproduktion machte das Luxusobjekt nicht nur für
jedermann zugänglich, sondern beinhaltete auch einen Wertverlust. Grundgedanke war die Demokratisierung vom Luxus Objekt, Luxus für Jedermann/frau. Dahinter steht keine gutgemeinte Geste, sondern ein kapitalistischer Grundgedanke. Ziel war die Erhöhung des Gewinns und des
Verkaufs.
Der Hocker soll dieses must-have Objekt repräsentieren. Will man diesen Hocker benützen, hält er sein Wesensversprechen nicht und lässt dich fallen. Ein Produkt das mit seinem Glaz besticht aber nicht mit seinen Eigenschaften. Mehr Schein als Sein.


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